Strassenbeleuchtung in Langnau
Der GR wird beauftragt dem GGR bis spätestens Ende September 2012 einen Bericht zu unterbreiten, der aufzeigt, welche Strategie für die Strassenbeleuchtung im Dorf angestrebt wird. Aufzuzeigen ist einerseits die angestrebte Helligkeit und andererseits die vorgesehenen Massnahmen um die Lichtverschmutzung und den Energieverbrauch zu reduzieren. Weiter ist der geplante Zeitplan für die Realisierung darzulegen.
Bahnhof- und Kantonsstrassenbeleuchtungen gehören nicht in die Verantwortung der Gemeinde. Sie sind mit der verlangten Strategie nicht weiter zu begründen.
Begründung
Bereits 2007 verlangte ein Postulat von Thomas Utzinger, dass eine effizientere Strassenbeleuchtung geprüft werden soll. Damals war sich der GGR einig, dass Energiesparen nicht nur notwendig sondern bei der Strassenbeleuchtung in Langnau auch möglich ist. In der Zwischenzeit wurden einige Strassenlampen mit energiesparenden Leuchtmitteln ausgerüstet. Diese erzeugen wesentlich mehr Licht. Die Anzahl der Strassenlampen wurde dabei nicht reduziert. Einzelne Strassen sind damit so stark beleuchtet, dass eine erhebliche Lichtverschmutzung entstanden ist. Dies belastet die Umwelt, Menschen und Tiere.
Nach wie vor sind einzelne Strassen ungenügend oder mit veralteten Leuchtmitteln beleuchtet. An diesen Strassen können sich Fussgänger in der Nacht unsicher fühlen. Hier besteht Nachholbedarf.
Neue Technologien erlauben eine gezieltere Strassenbeleuchtung. Bis heute werden beispielsweise alle Strassenlampen gleichzeitig ein- und ausgeschaltet. Moderne Steuerungen ermöglichen Strassenlampen während einigen Stunden in der Nacht einzeln zu schalten. Zentrale Punkte wie Kreuzungen, Plätze, wichtige Gebäude, etc. können nach wie vor beleuchtet werden. Entlang der Strassen ist eine Reduktion durch Teilabschaltung oder weniger starke Leuchtmittel jedoch möglich. Damit wäre eine umweltschonendere und energiesparendere Strassenbeleuchtung machbar ohne Sicherheitseinbussen in Kauf zu nehmen.
Die FDP.Die Liberalen Langnau haben am 31.10.2011 einen parlamentarischen Vorstoss zu diesem Thema eingereicht.
Die ganze Motion als Download: 
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